Chris Ward

Chris Ward kandidierte 2021 und 2023 zur Wahl der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg.

Über Chris

Chris ist ein britischer/irischer Einwanderer, der nach dem Referendum zum Austritt Großbritanniens aus der EU nach Berlin kam. Er wurde in Iserlohn in einem Krankenhaus der britischen Streitkräfte geboren und lebte sieben Jahre lang in Detmold, bevor er nach Großbritannien zog. Nach dem Brexit entschied sich Chris, nach Deutschland zurückzukehren.

Als ehemaliger Bezirksrat in England weiß Chris, wie man Dinge in der Kommunalverwaltung durchsetzt. Er setzte sich erfolgreich für Sicherheitsmaßnahmen an einem kriminellen Brennpunkt in seinem Bezirk ein, wodurch die Kriminalität in der Gegend im folgenden Jahr um 93% zurückging.

Seine Kampagnenerfolge waren nicht auf die Kommunalverwaltung beschränkt. Als das britische Parlament über die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe debattierte, entwickelte er die bekannte LobbyALord-Anwendung, die es den Bürger_innen ermöglichte, Überzeugungsarbeit bei den Mitgliedern des Oberhauses zu leisten. Sie wurde weithin dafür anerkannt, dass die Abstimmung im Oberhaus mit überwältigender Mehrheit zugunsten der gleichgeschlechtlichen Ehe ausfiel, und ihm wurde später vom Premierminister persönlich für seine Bemühungen gedankt. Er leitete auch die Kampagne zur Änderung des Gesetzes über Blutspenden von Männern, die Sex mit Männern haben (MSM) und änderte erfolgreich die Politik der Regierungspartei dazu, diese Änderung zu unterstützen.

Chris ist auch Humanist und vertrat 2017 die NGO Humanists UK im UN-Menschenrechtsrat, wo er die Verletzungen der Rechte von LGBT+ Menschen in Tschetschenien, die staatlich geförderte Transphobie unter der Trump-Administration und die anhaltende skandalöse Inhaftierung und Folter von Raif Badawi durch die saudische Regierung im Rahmen der Anti-Blasphemie-Gesetze ansprach.

Chris setzt sich leidenschaftlich für die Verbesserung der psychischen Gesundheitsversorgung in Berlin ein, insbesondere für die Verfügbarkeit von psychiatrischen Fachkräften und gegen die Schwierigkeiten, eine Diagnose und Behandlung zu erhalten. Als jemand mit ADHS, der jahrelang darauf gewartet hat, endlich die Hilfe zu bekommen, die er brauchte, glaubt er, dass die psychische Gesundheit eine Krise ist, auf die der Staat nicht vorbereitet ist, und möchte dies ändern.

Chris lebt in Schöneberg mit seinem Mann und seiner Katze, die beide gleichermaßen um seine Liebe und Zuneigung buhlen, wobei die Katze normalerweise gewinnt.

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